Der ultimative Aldi & Rewe Guide: So holst du das Maximum aus deinem Budget
Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt liegen die Preise heute rund 30 Prozent über dem Niveau von 2020. Egal ob du lieber schnell bei Aldi durch die Gänge flitzt oder die größere Auswahl bei Rewe schätzt — wer smart einkauft, spart pro Monat 80 bis 150 Euro.
Hier sind 15 Insider-Tipps, wie du bei Aldi und Rewe konsequent Geld sparst, ohne bei Qualität oder Variabilität Abstriche zu machen.
Aldi: Timing ist alles
Aldi ist bekannt für seine günstigen Grundpreise, aber auch hier gibt es verstecktes Sparpotenzial.
1. Die rote Sticker-Jagd
Samstagabend oder kurz vor Feierabend unter der Woche ist die beste Zeit für frische Produkte. Obst, Gemüse und Fleisch, das kurz vor dem Ablaufdatum steht, wird oft um 30 bis 50 Prozent reduziert. Besonders ergiebig ist die Fleisch- und Käsetheke.
2. Aktionsware klug nutzen
Die wöchentlichen Non-Food-Angebote sind beliebt, aber auch bei Lebensmitteln gibt es oft XXL-Packungen oder Markenprodukte im Angebot. Ein Blick in den Prospekt oder die Flyva App lohnt sich.
3. Eigenmarken vs. Marken
Die Aldi-Eigenmarken werden oft von bekannten Herstellern produziert. Die Stiftung Warentest hat in mehreren Untersuchungen gezeigt, dass Eigenmarken qualitativ mit Markenprodukten vergleichbar sind. Hier zahlst du nur einen Bruchteil des Preises.
4. Das Aldi-Sortiment kennen
Aldi hat nur rund 1.800 bis 2.000 Artikel im Sortiment (zum Vergleich: Rewe über 12.000). Das bedeutet: Wer seinen Wochenbedarf auf Aldi-Basisartikeln aufbaut, spart automatisch. Die fehlenden Spezialzutaten kann man punktuell bei Rewe oder im Fachgeschäft ergänzen.
5. Mittwochs und Samstags besonders interessant
Mittwochs kommen die „Süd"-Spezial-Angebote, Samstags werden viele Produkte zur Wochenende-Reduzierung markiert. Wer den Einkauf an diese Tage legt, hat mehr Auswahl bei reduzierter Ware.
Rewe: Angebote kombinieren
Rewe ist im Durchschnitt teurer als ein Discounter, bietet aber ein riesiges Potenzial für Schnäppchenjäger.
6. Das neue REWE Bonusprogramm
Seit Ende 2024 hat sich Rewe von Payback verabschiedet. Das neue System „REWE Bonus" ist direkt in die REWE-App integriert. Statt Punkten sammelst du nun direkt Sofort-Rabatte in Form von Cent- oder Euro-Beträgen auf ausgewählte Produkte. Die Aktivierung ist kostenlos. Details gibt's direkt im REWE Bonus Bereich.
7. Die „Ja!"-Produkte
Die Eigenmarke „Ja!" ist preislich oft exakt auf Discounter-Niveau. Wenn du bei den Basics (Nudeln, Reis, Mehl, Öl) auf „Ja!" setzt, kostet der Rewe-Einkauf kaum mehr als bei Aldi. Für qualitativ höhere Produkte gibt es zusätzlich „Rewe Beste Wahl" und „Rewe Bio".
8. App-Coupons checken
Zusätzlich zum neuen Bonusprogramm bietet die Rewe-App wöchentlich exklusive Rabatte, die du an der Kasse scannen kannst. Oft gibt es hier auch Gratis-Artikel abzustauben.
9. Rewe Lieferservice vs. Marktpreis
Der Rewe-Lieferservice hat teilweise andere Preise als der Markt um die Ecke. Lieferangebote sind manchmal exklusiv, manchmal teurer. Wer beides nutzt, sollte vor dem Bestellen kurz vergleichen.
10. Frische-Theken-Angebote
Fleisch- und Wursttheke im Rewe reduzieren abends oft, ähnlich wie Aldi. Das Personal berät offen, wenn man fragt, was gerade abläuft.
Der perfekte Mix: Aldi + Rewe
Der wahre Profi-Tipp: Kombiniere beides.
11. Basics beim Discounter, Spezielles bei Rewe
Kaufe Nudeln, Reis, Konserven, Standard-Obst und -Gemüse günstig bei Aldi. Für spezielle Zutaten, frisches Fleisch von der Theke oder besondere Angebote gehst du dann zu Rewe. Das kombiniert den Preisvorteil mit der Auswahl.
12. Rezepte auf den Mix abstimmen
Ein Wochenplan, der beide Läden nutzt, spart messbar mehr. Unser Artikel zu Rezepten nach Angeboten planen beschreibt die Methode detailliert.
13. Payback-Alternative bei Aldi
Aldi nimmt Payback bei Aldi Süd an (seit 2019). Wer Payback-Punkte sammelt, kann sie bei Aldi oder an anderen Akzeptanzstellen einlösen. Im Alltag sind das zusätzliche 0,5 bis 1 Prozent auf den Einkaufswert.
14. Lebensmittel-Apps nutzen
Neben Flyva gibt es Apps wie Too Good To Go für Lebensmittel kurz vor dem Verfall und Kaufda für die Prospekt-Übersicht. Jede Einzelne spart gezielt in einem Bereich.
15. Systematisch statt spontan
Der größte Hebel liegt nicht in einzelnen Tricks, sondern im System. Wer jede Woche einen Angebotsplan macht, spart automatisch 20 bis 30 Prozent. Die Methode dazu: Wochenmenüplan nach Supermarktangeboten.
Was bringt das konkret pro Monat?
Ein Haushalt von zwei Personen gibt in Deutschland laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 420 bis 480 Euro pro Monat für Lebensmittel aus. Mit den Tipps oben lassen sich 20 bis 30 Prozent sparen — also 85 bis 145 Euro pro Monat oder 1.000 bis 1.700 Euro pro Jahr.
Das sind Zahlen, die einen Urlaub finanzieren oder zwei Monatsgehälter sparen, je nach Perspektive.
Und vergiss nicht: Die Flyva-Abkürzung
Bevor du losgehst, lass dir von Flyva anzeigen, wo es diese Woche die besten Deals für deinen Speiseplan gibt. So kaufst du nur das, was du wirklich brauchst — und das zum besten Preis.
Flyva kombiniert genau das, was in diesem Guide steht, automatisch: Aldi-Angebote, Rewe-Angebote, passende Rezepte, Einkaufsliste. Du musst die Prospekte nicht mehr selbst durchgehen. Ausprobieren.
Fazit
Bei Aldi und Rewe zu sparen ist keine Frage von Glück, sondern von Routine. Die 15 Tipps oben funktionieren auch einzeln, entfalten ihr volles Potenzial aber in Kombination. Wer Timing, Eigenmarken und den App-basierten Rabattsystemen Aufmerksamkeit schenkt, spart ohne Verzicht. Die 1.000 bis 1.700 Euro pro Jahr sind keine Theorie, sondern das realistische Ergebnis für einen Zweipersonen-Haushalt.
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